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Vulkaneifel, 20. April 2026 – Gemeinsam mit Landrätin Julia Gieseking hat der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) das Bus- und RufBus-Angebot in der Vulkaneifel getestet. Die Tour führte von Gerolstein über Hillesheim, Nohn und Dockweiler bis nach Daun – mit Linienbussen, RufBussen und entspannten Umstiegen. Wie die Fahrt verlief, lest ihr hier.

„Einfach einsteigen und losfahren – so unkompliziert kann Mobilität auf dem Land sein“, sagt Landrätin Julia Gieseking zu Beginn der Tour. Gemeinsam mit VRT-Geschäftsführer Marcel Schillen macht sie sich an diesem Vormittag Ende März auf den Weg quer durch die Vulkaneifel, um das Zusammenspiel von Linienverkehr und RufBus selbst zu erleben.

Los geht es am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Gerolstein. Pünktlich fährt die Linie 530 ein und bringt die Gruppe in Richtung Hillesheim. Schon während der Fahrt wird deutlich, was den ÖPNV in der Region besonders macht: Eindrucksvolle Landschaften, die direkt vom Bus aus erlebbar sind – von markanten Felsen bis hin zur Kyll, die sich durch die Vulkaneifel schlängelt.

In Hillesheim bleibt Zeit für einen kurzen Zwischenstopp. Die sogenannte „Krimistadt“ zeigt sich lebendig und charmant, während sich die Gruppe auf den nächsten Abschnitt vorbereitet, den Umstieg in den RufBus.

Denn der will vorab gebucht sein. Bis spätestens 60 Minuten vor Abfahrt kann die Fahrt bequem über die VRT-App, die Fahrplanauskunft oder telefonisch reserviert werden. Wenige Klick später ist die Verbindung gesichert.

„Das Buchen ist wirklich einfach – und genau das macht den Unterschied“, erklärt Landrätin Julia Gieseking. „So können wir auch kleinere Orte zuverlässig anbinden.“

Mit dem RufBus geht es weiter nach Nohn. Die Fahrt verläuft ruhig und direkt – ohne Umwege, da keine weiteren Fahrgäste zugestiegen sind. Gerade für Orte wie Nohn zeigt sich hier der Vorteil des Systems: flexible Mobilität, angepasst an den tatsächlichen Bedarf.

Vor Ort wird deutlich, wie eng Mobilität und Lebensqualität zusammenhängen. Umgeben von Natur und besonderen Orten wie dem Wasserfall in Nohn wird klar, welchen Mehrwert eine gute Anbindung für die Region bietet.

Ohne lange Wartezeit steigt die Gruppe in den nächsten RufBus um, der sie weiter nach Dockweiler bringt. Auch hier funktioniert der Übergang reibungslos – ein Beispiel dafür, wie gut die einzelnen Bausteine des ÖPNV ineinandergreifen.

Von Dockweiler aus geht es schließlich mit der Linie 700 weiter nach Daun. Die Kreisstadt ist neben Gerolstein einer der zentralen Knotenpunkte der Region und ein wichtiger Ausgangspunkt sowohl für den Alltag aus auch für Ausflüge etwa zu den Maaren.

Am Ziel angekommen zieht Landrätin Julia Gieseking ein positives Fazit: „Die Fahrt hat gezeigt, wie gut das Zusammenspiel von Linienbus und RufBus funktioniert. Die Umstiege waren entspannt, die Verbindungen zuverlässig und wir sind komfortabel durch die gesamte Region gekommen.

Auch für Marcel Schillen steht fest: „Gerade in einer ländlich geprägten Region wie der Vulkaneifel ist entscheidend, flexible Angebote zu schaffen. Der RufBus ergänzt das Liniennetz genau dort, wo es gebraucht wird und macht den ÖPNV für noch mehr Menschen nutzbar.“

Die Tour zeigt: Mobilität in der Vulkaneifel ist heute vielfältig, gut vernetzt und einfacher nutzbar als viele denken. Mit regelmäßigen Taktverbindungen und ergänzenden RufBussen entsteht ein Angebot, das sowohl den Alltag erleichtert als auch neue Möglichkeiten für Freizeit und Tourismus eröffnet.

Ein Video von der Tour findet ihr auf den Social-Media-Kanälen des VRT und des Landkreis Vulkaneifel.

Fahrplanauskunft